Starte bei uns durch

Segelflug und Ultraleicht

Mehr erfahren

Aber Fliegen ist doch extrem teuer, oder?

Nein.

Besonders im Segelflug halten sich die jährlichen Kosten sehr begrenzt und lassen sich mit einem ganz normalen Hobby vergleichen. Auch im Motorflug bilden wir zu einem günstigen Preis aus. Möglich ist das, weil alle Fluglehrer:innen ehrenamtlich schulen.

Die Kosten →

Astir CS D-8661 der LSG Braunfels auf der Wiese
Unsere Flotte steht allen Mitgliedern zur Verfügung.

Zwei Wege in die Luft

Du möchtest mehr über eine Flugausbildung in unserem Verein erfahren? Hier sind unsere Angebote:

ASK 21 der LSG Braunfels 01

Segelflug

Der Einstieg

  • Die Ausbildung ist in mehrere Abschnitte untergliedert, in der Praxis werden verschiedene Prüfungen abgelegt.
  • Anfangs fliegst du dauerhaft mit Fluglehrer:in, bevor du nach etwa 50 bis 100 Starts das erste Mal alleine abhebst.
  • Von da an sammelst du Erfahrung durch Soloflüge. Danach folgt die ausführliche Theorieprüfung beim RP Kassel.
  • Die letzten Abschnitte sind Streckenflüge, die zum ersten Mal vom eigenen Platz wegführen.
Zur Segelflugausbildung
Comco Ikarus C42 02

Ultraleicht

Die günstige Alternative

  • Die Sportpilotenlizenz ist eine kostengünstige Alternative zum LAPL(A) und PPL(A).
  • Von den vorgeschriebenen 30 praktischen Flugstunden müssen mindestens 5 Stunden ohne Fluglehrer:in geflogen werden.
  • Es folgen Grundeinweisung, intensives Start- und Landetraining, Übung von Notsituationen und der erste Alleinflug.
  • Danach die Theorieprüfung, eine Überlandflugeinweisung und abschließend die praktische Prüfung.
Zur Motorflugausbildung

Segelflug

Das motorlose und (fast) geräuschlose Fliegen

Dein Schulflugzeug: die ASK 21. Auf diesem Doppelsitzer beginnt deine Ausbildung.

Die ASK 21 D-7483 im Sonnenuntergang über dem Taunus
0Meter maximale Flughöhe
0Sekunden von 0 auf 100
0Meter Spannweite
0% Spaß

Die Segelflugausbildung in vier Abschnitten

Tippe auf einen Abschnitt, um zu sehen, was dich dort erwartet.

Wir starten mit Eingewöhnungsflügen und schon nach ein bis zwei Flügen bist du am Steuer. Wichtig ist vor allem, dass du ein Gefühl für das Flugzeug und den Raum um dich herum bekommst. Auf einmal kannst du dich nämlich nicht mehr nur nach vorne und hinten oder nach links und rechts bewegen, sondern auch nach oben und nach unten.

Vom Start über den Geradeaus- und Kurvenflug bis zur sicheren Landung lernst du alles, um sicher in die Luft und wieder auf den Boden zu kommen.

Am Ende des ersten Abschnitts fliegst du dich frei. Auf deinem vertrauten Flugzeugmuster fliegst du die ersten drei Platzrunden ganz alleine. Was für ein tolles Gefühl!

Im zweiten Abschnitt vertiefst du das Gelernte, sowohl alleine als auch mit Fluglehrer:in. Du darfst nun in Flugplatznähe und unter Aufsicht deiner Fluglehrer:innen alleine fliegen.

Es geht damit weiter, dir das Thermikfliegen beizubringen, auch zusammen mit anderen Flugzeugen in einem Aufwind. Zudem lernst du das Flugzeug im Schnellflug und in engeren Kurven kennen, und wir wiederholen Notverfahren und Startabbrüche.

Beendet wird der Abschnitt mit drei Platzrunden im Alleinflug, bei denen du zeigst, dass du alles beherrschst und das Flugzeug in einem bestimmten Feld zielgenau landen kannst.

Nun geht’s richtig los. Spätestens im dritten Ausbildungsteil lernst du den Seitengleitflug kennen und bist mehrere Stunden alleine in der Luft.

Noch spannender ist aber die Umschulung auf deinen ersten Einsitzer: Du darfst endlich deine ersten Flugerfahrungen auf dem Astir Cs sammeln. Zudem beweist du, dass du die Grundlagen des Thermikfliegens beherrschst.

Im letzten Abschnitt folgt eine Außenlandeübung mit einer deiner Fluglehrer:innen, bei der ihr mit unserem Motorsegler Landungen auf einem Acker simuliert, kurz vor der Landung aber durchstartet.

Du kannst nun ein Flugzeug sicher fliegen. Doch weite Strecken ohne Motor zurückzulegen, das ist die Kunst. In einer navigatorischen und einer thermischen Überlandflugeinweisung zeigen wir dir die wichtigsten Grundlagen. Zusammen mit deinen Fluglehrer:innen suchst du dir eine Strecke aus, die du dann alleine fliegst.

Nach der Theorieprüfung hast du es fast geschafft. Nur noch die praktische Prüfung und dann hast du deine Lizenz und darfst eigenverantwortlich Segelflugzeuge auf der ganzen Welt steuern!

Flugbetrieb am Platz

Ein Ausbildungstag in Braunfels

Fliegen lernen passiert in der Luft und am Boden. Gerade im Segelflug gehört das gemeinsame Anpacken genauso dazu wie deine Zeit im Cockpit.

Zwei Vereinsmitglieder im Gespräch neben einem Segelflugzeug
  1. Ausräumen & checken

    Zu Beginn des Flugbetriebs werden die Flugzeuge aus der Halle geholt und gründlich gecheckt. Die Vorflugkontrolle stellt den einsatzbereiten Zustand des Flugzeugs sicher.

  2. Schulungsflüge

    Am Anfang sitzt eine Fluglehrerin oder ein Fluglehrer mit dir im Doppelsitzer. Du lernst die Grundlagen des Fliegens und verbesserst dich mit jedem Flug.

  3. Am Boden mithelfen

    Zwischen deinen Flügen unterstützt du die anderen am Start. Segelfliegen ist ein Teamsport, deshalb helfen wir uns gegenseitig, in die Luft zu kommen!

  4. Einräumen & Nachbesprechung

    Was hat heute gut funktioniert? Was möchtest du weiter üben? Während dem Waschen und Einräumen der Flugzeuge hast du die Möglichkeit, deinen Flug zu besprechen und Fragen zu stellen.

Nimm dir die Zeit: Segelfliegen funktioniert nur, wenn alle dabei sind. Deshalb sind unsere Mitglieder meist den ganzen Tag da, bis jede:r einmal geflogen ist.

Benötigte Unterlagen

Aufnahme Flugschüler:in LSG Braunfels · Checkliste
  • Von einer anerkannten Fliegerärztin oder einem Fliegerarzt.

  • Ein Formblatt, das du bei uns bekommst und unterschreibst.

  • Beantragst du bei deiner Gemeinde.

  • Wird direkt beim Kraftfahrtbundesamt beantragt.

  • Unterschrift beider Erziehungsberechtigten.

0 von 8 erledigt

Diese Liste ist eine Orientierung und ersetzt keine verbindliche Auskunft. Was in deinem Fall genau gebraucht wird, klären wir beim ersten Termin gemeinsam. Die Daten werden nur auf deinem Gerät gespeichert und nicht weitergeleitet.

Gemeinsamer Start eines Segelflugzeugs in Braunfels

Motorflug und Ultraleicht

Leicht, günstig & unkompliziert in der Ausbildung

Deine Ausbildung findet auf unserer C42 statt: Auf ihr lernst du, wie man ein Flugzeug sicher startet, fliegt, landet und es in Notsituationen beherrscht. Nach deiner Scheinprüfung und einer Einweisung stehen für dich der Eurofox und auch unser Doppeldecker, der Kiebitz, bereit!

Ikarus C42 D-MTYC auf der Graspiste in Braunfels
D-MTYC

Ikarus C42

Das Arbeitstier

Sie ist bekannt für ihre gutmütigen Flugeigenschaften und ihre bequeme Kabine, weshalb sie in vielen Vereinen längst der Standard für die UL-Ausbildung ist.

Eurofox D-MTRA auf dem Flugplatz Braunfels
D-MTRA

Eurofox

Der Allrounder

Der Eurofox ist ein Hochdecker mit guter Rundumsicht, angenehm zu fliegen und erstaunlich günstig im Betrieb. Deshalb wird er für Tagesausflüge und Rundflüge genutzt.

Der rote Kiebitz-Doppeldecker vor einer hohen Wolke
D-MRBJ

Kiebitz B

Der Doppeldecker

Jeder Flug mit dem Kiebitz ist eine ganz besondere Erfahrung. Durch die offene Bauweise fühlt man sich dem Himmel viel näher und der Fahrtwind bläst einem um die Ohren. Genau deshalb ist der „rote Baron“ so beliebt!

0Jahre: Mindestalter für die Ausbildung
0Flugstunden mindestens
0Theoriefächer
0Jahre: Mindestalter für die Lizenzprüfung

Ablauf der Ausbildung

Tippe auf einen Abschnitt, um zu sehen, was dich dort erwartet.

Die ersten Stunden fliegst du mit Fluglehrer:in. Du gewöhnst dich daran, dass du dich ab sofort dreidimensional im Raum fortbewegen kannst und lernst das Flugzeug kennen, sowohl in der Luft als auch am Boden. Zum Fliegen gehört auch nämlich auch die Vorflugkontrolle, das Tanken und die Dokumentation dazu.

Nach intensivem Start- und Landetraining bist du nun bereit, deine ersten drei Platzrunden alleine zu drehen. Ein unvergessliches Erlebnis!

Ab jetzt fliegst du immer mehr alleine, mindestens 5 Flugstunden in der gesamten Ausbildung. Daneben trainierst du weiterhin Notverfahren und Ziellandeübungen, bis du das Flugzeug in jeder Situation beherrschst.

Du erhältst eine Überlandeinweisung, bei der du die Navigation und die Kommunikation über Funk beigebracht bekommst. Anschließend absolvierst du zwei Flüge über 200km mit Fluglehrer:in und Zwischenlandung sowie drei 50km-Alleinflüge.

Dein Weg führt dich durch kontrollierte Lufträume und über unbekannte Gebiete. Eine neue Erfahrung, mit der dein fliegerisches Können wächst.

Die theoretischen Inhalte werden überwiegend im Winter vermittelt. Neben dem Unterricht lernst du auch im Selbststudium, bis du bereit bist, die Theorieprüfung in Kassel abzulegen.

Zum Abschluss deiner Ausbildung fliegst du die Praxisprüfung mit eine:r Prüfer:in. Hier zeigst du dein Gelerntes und beweist, dass du das Zeug zum Luftsportgeräteführer hast!

Ein Blick ins Cockpit

Tippe auf ein Instrument, um mehr zu erfahren.

01 / 06

Fahrtmesser

Der Tacho des Flugzeugs

Der Fahrtmesser misst die Geschwindigkeit des Flugzeugs gegenüber der Umgebungsluft. Nur wenn die Luft schnell genug um den Flügel strömt, gibt es genug Auftrieb, weshalb der Fahrtmesser zu den wichtigsten Instrumenten gehört.

Der grün markierte Bereich bis 180km/h ist dabei der normale Betriebsbereich. Hier lassen sich alle Manöver normal fliegen. Der weiße Teil stellt dabei die Geschwindigkeit dar, bei der die Landeklappen gesetzt werden dürfen.

Im gelben Vorsichtsbereich ist, wie der Name schon sagt, Vorsicht geboten. Hier dürfen keine vollen oder ruckartigen Ruderausschläge gegeben werden.

Der rote Strich ist die Höchstgeschwindigkeit, die niemals überschritten werden darf.

Die Zifferblätter sind schematisch gezeichnet. Im echten Cockpit sieht es je nach Flugzeug etwas anders aus.

„Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fange damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber.“
Johann Wolfgang von Goethe

Starte noch heute deine Ausbildung

Komm an einem Flugtag vorbei, schau dir alles an und flieg unverbindlich mit.